EMIL verwalten

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EMIL verwalten

Grundeinstellungen zum System werden in den Systemeinstellungen vorgenommen, diese können nur von EMIL-Administratoren oder anderen EMIL Benutzern vorgenommen werden, die Zugriff auf das Administrationsmenü haben.

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Die globalen Grundeinstellungen von EMIL gelten für alle Arbeitsplätze und Benutzer und findet sich als Systemeinstellungen im Administrationsmenü.

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Die Einstellungen sind in logischen Gruppen strukturiert, die sich in Liste (1) links im Dialog finden.

Auf der rechten Seite unter (2) finden sich alle Einstellungen dieser Gruppe, die analog zur Patientenakte in EMIL angepasst werden können.

Wenn Sie eine Einstellung fokussieren, wird Ihnen unter (3) unterhalb der Einstellungen eine Erklärung zu der Einstellung angezeigt. Ein Rechtsklick auf die jeweilige Einstellung ermöglicht es auch hier das Änderungsprotokoll anzuzeigen, um beispielsweise zu prüfen, wer wann welchen Wert eingestellt hat.

Ein besonderer Parameter ist der Einfangbereich für Laborwerte. Dieser Parameter bestimmt, wie weit bei Scoreberechnungen Laborwerte noch herangezogen werden, wenn sie nicht am selben Datum vorliegen. EMIL sucht z.B. bei dem Wert 14 im Umfeld von +/- 14 Tagen nach dem Wert, der Datumsmäßig am dichtesten an dem zu berechnenden Score liegt.

Kundenspezifische Datenprofile

ACHTUNG: Es handelt sich um eine kundenspezifische Funktionalität, die weiten Einfluss auf die gesamte Konfiguration Ihres Systems hat und daher nicht vom Standardsupport abgedeckt ist. Bitte setzen Sie sie nur nach Absprache ein.

Mit einer aktiven EMMA-Lizenz können Sie bis zu drei zusätzliche, kundenspezifische Datenprofile einrichten. Ein solches Profil entsteht immer als Kopie eines vorhandenen Profils: Öffnen Sie das Datendictionary, wählen Sie oben links das Profil, das als Vorlage dienen soll, und klicken Sie im Menüband auf Profil kopieren. EMIL erläutert den Vorgang und fragt nach dem Namen des neuen Profils. Die Kopie übernimmt alle Itemtypen, Bezeichnungen, Gruppen und Reihenfolgen der Vorlage und wird anschließend sofort angezeigt. Beide Profile lassen sich danach völlig unabhängig voneinander bearbeiten. Die Schaltfläche wird ausgeblendet, sobald alle drei kundenspezifischen Profile vergeben sind.

Das neue Profil steht überall dort zur Auswahl, wo EMIL Datenprofile anbietet: bei der Zuordnung des Profils zu einem Benutzer in der Benutzerverwaltung, im Datendictionary als Filter des Baums und über die Schaltfläche Verfügbarkeit, sowie in Studien, Berichten und Abfragen. Welche Felder in dem neuen Profil sichtbar sind, passen Sie anschließend wie gewohnt im Datendictionary an.

Der intern verwendete Profilcode hängt fest an dem belegten Platz und nicht am vergebenen Namen, die Zuordnung der Felder bleibt also unabhängig vom Namen erhalten. Läuft die EMMA-Lizenz aus, stehen die kundenspezifischen Profile nicht mehr zur Verfügung und verschwinden aus allen Auswahllisten. Die Daten bleiben dabei vollständig in der Datenbank erhalten und erscheinen mit einer wieder aktiven Lizenz erneut. Benutzer, die einem nicht mehr verfügbaren Profil zugeordnet waren, arbeiten bis zu einer neuen Zuordnung im Standardprofil des Systems.

Eigenes Server-Zertifikat importieren: Über die gleichnamige Schaltfläche am unteren Rand des Dialogs können Sie ein eigenes Zertifikat Ihrer Einrichtung (P12-/PFX-Datei) einlesen. Es wird dann für alle verschlüsselten Verbindungen des Servers - RITA-Tablets, EMIL-Arbeitsplätze und FHIR-Server - verwendet. Wie das genau funktioniert, welche Voraussetzungen gelten und wie Sie jederzeit wieder auf das automatisch erzeugte Zertifikat zurückstellen, ist im Kapitel Eigene Server-Zertifikate beschrieben.