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EMIL wird regelmäßig aktualisiert. Jede Aktualisierung enthält alle vorherigen Änderungen, Sie können Aktualisierungen also überspringen. Änderungen an Modulen, die Sie nicht einsetzen, werden ausgeblendet.
Eine Aktualisierung läuft in zwei Etappen ab:
1.Server: Ein beliebiger Arbeitsplatz lädt das Aktualisierungspaket aus dem Internet (oder Sie spielen es offline ein) und überträgt es an den EMIL-Server. Der Server legt eine Kopie von sich an und bereitet darin die neue Version im Hintergrund vor (Aktualisieren). Der Betrieb läuft dabei ungestört weiter. Erst das Umschalten auf die vorbereitete Version (Aktivieren) startet den Serverdienst neu.
2.Arbeitsplätze: Der aktualisierte Server hält die passende Client-Version bereit. Beim nächsten Start von EMIL lädt jeder Arbeitsplatz sie selbst und ersetzt sich; Sie müssen EMIL nur einmal beenden und neu starten. Das gilt auch für den Arbeitsplatz, von dem die Aktualisierung gestartet wurde.
Beim Aktivieren kann einige Sekunden lang niemand arbeiten, und laufende RITA-Sitzungen werden abgebrochen; die Patienten melden sich am Tablet mit derselben PIN neu an, ihre Antworten bleiben erhalten. Aktivieren Sie deshalb möglichst außerhalb der Betriebszeiten. Das Aktualisieren dagegen ist jederzeit möglich. EMIL schlägt daher vor, sofort zu aktualisieren und am Abend zu aktivieren.
Die Aktualisierung führen Sie nur einmal an einem beliebigen Arbeitsplatz durch.
Die Aktualisierungsfunktion finden Sie unter Administration (1) / Aktualisierung (2).

Hinweis: Hält Ihre IT die Arbeitsplätze über eine zentrale Softwareverteilung aktuell, kann sie diese Funktion für Anwender ausblenden.
Vor der Aktualisierung zeigt der Dialog die anstehenden Verbesserungen:

•(1) Anstehende Änderungen für Ihr System, ohne Änderungen an Modulen, die Sie nicht einsetzen.
•(2) Startet den Vorgang. Das Vorbereiten läuft im Hintergrund, Sie können weiterarbeiten.
•(3) Bricht ab, wenn Sie diese Aktualisierung nicht einspielen wollen.
•(4) Sonderfunktionen, siehe unten.
•(5) Aktualisierung um hh:mm Uhr aktivieren: Der Server schaltet zur angegebenen Uhrzeit um. Empfohlen und vorbelegt. Liegt die Uhrzeit heute schon in der Vergangenheit, aktiviert der Server am folgenden Tag zu dieser Zeit. Der startende Arbeitsplatz muss dafür nicht geöffnet bleiben.
•(6) Aktualisierung sofort aktivieren: Der Server schaltet direkt nach dem Vorbereiten um, z. B. außerhalb der Sprechzeiten oder wenn eine Korrektur dringend gebraucht wird.
In beiden Fällen (5) und (6) wird sofort vorbereitet. Bei einer Uhrzeit meldet EMIL nach dem Vorbereiten, dass die Aktualisierung vorgemerkt ist. Starten Sie die Arbeitsplätze dann erst nach der Aktivierung neu, denn erst dann liegt die neue Version am Server bereit. Bei sofortiger Aktivierung werden Sie nach Abschluss aufgefordert, EMIL an Ihrem Arbeitsplatz neu zu starten.
Wartet eine vorbereitete Aktualisierung auf ihre Aktivierung, öffnet sich statt des Aktualisierungsdialogs ein Hinweis mit Version und Aktivierungszeitpunkt. Dort können Sie die Aktivierung abbrechen: Der Server bleibt auf der laufenden Version, die vorbereitete Version kann später erneut installiert werden. Ist die automatische Aktualisierung (Systemeinstellungen) eingeschaltet, merkt der Server die Version am nächsten Nachmittag erneut vor und aktiviert sie beim darauf folgenden nächtlichen Neustart. Auch der Dialog der Datensicherung zeigt eine wartende Aktivierung an, weil der Serverneustart eine laufende Sicherung abbrechen würde.

Die vier Links unter (4) werden im normalen Betrieb nicht gebraucht:
Funktion |
Wirkung |
Online-Update erzwingen, Offline-Update erzwingen |
Erzwingt die Aktualisierung, z. B. wenn nach einer fehlgeschlagenen Aktualisierung keine Updates mehr angezeigt werden. Nur in einem solchen Fehlerfall verwenden; sonst bringt es keinen Vorteil, auch wenn sich die Versionsnummer ändert. Unsachgemäße Anwendung kann das System funktionsunfähig machen. |
Vorherige Version reaktivieren |
Reaktiviert eine der vier vorhergehenden Versionen (vorzugsweise die letzte), wenn eine Aktualisierung produktives Arbeiten verhindert. Eine vorbereitete, noch nicht aktivierte Aktualisierung wird dabei verworfen. Siehe Wenn eine Aktualisierung fehlschlägt. |
Internet-Proxyeinstellungen |
Hinterlegt einen für die Internetverbindung von EMIL erforderlichen Proxy. Das übernimmt Ihre IT-Betreuung. |
Kann der Arbeitsplatz den Aktualisierungsserver nicht erreichen, erscheint kurz nach dem Aufruf diese Meldung:

•(1) Proxy eintragen. Ursache sind meist Netzwerkrestriktionen: Viele größere Einrichtungen leiten den Internetverkehr über einen Proxy. Die Daten erhalten Sie von Ihrer IT-Abteilung; der ITC-Service kann hier nicht helfen.
•(2) Link https://itc-ms.de: Laden Sie dort unter Service|Downloads das EMIL-Offline-Aktualisierungspaket herunter. Dieser Weg steht immer zur Verfügung.
•(3) Offline-Paket in die Aktualisierungsfunktion laden. Danach werden die Änderungen wie bei der Online-Variante angezeigt und mit OK installiert.
In Klinik-Umgebungen mit gemeinsamem Client sowie in Citrix- oder anderen Terminalserver-Umgebungen ist die Selbstaktualisierung der Arbeitsplätze meist unerwünscht oder unterbunden. Die IT verteilt die neue Client-Version dann über die Softwareverteilung, siehe Softwarepaketierung. Die Server-Aktualisierung läuft dort genauso ab wie beschrieben.
