Inbetriebnahme

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Inbetriebnahme

Im Administrations-Menüband findet sich ein Button zu ITC-RITA.

Wenn Sie keine Lizenz besitzen, können Sie RITA kostenlos und unverbindlich beliebig lange testen. Dazu wird die gesamte Funktionalität für einen Patienten freigeschaltet. Bitte nutzen Sie für diese Testphase unbedingt einen wirklichen Testpatienten und keine produktive Patientenakte, damit Sie alle Funktionen gefahrlos ausprobieren können.

Für den ersten Einsatz ist ITC-RITA einmalig in den Systemeinstellungen zu konfigurieren.

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Unter (1) geben Sie den Servernamen des EMIL-Servers an. Dies ist elementar, damit der Server ein Installationsspezifisches Stammzertifikat und darauf basierende Host-Zertifikate generieren kann, über die sichere Verbindungen zwischen den Tablets und dem EMIL-Server aufgebaut werden können.

Die Installation von Zertifikaten auf den Tablets ist am einfachsten, wenn diese direkt vom EMIL-Server auf das Tablet heruntergeladen werden können. Geben Sie dazu unter (2) einen Port an, über den dann vom Tablet per http:// das zu installierende Zertifikat heruntergeladen werden kann. Bitte beachten Sie, dass dieser Port in Firewalls zwischen Tablet und EMIL-Server freigegeben sein muss, damit Tablets darauf zugreifen können. Die weiteren Schritte finden sich dann unter Tablets installieren. Nach der Einrichtung von Tablets können Sie diese Funktionalität auch durch Eingabe des Werts 0 wieder deaktivieren.

Sie müssen hier natürlich einen anderen Port wählen, als der, über den der normale, verschlüsselte Zugriff erfolgt.

Unter (3) können Sie den Funktionsumfang von RITA einstellen. Bitte beachten Sie, dass die Remote-Funktionalität erst in kommenden Releases von EMIL verfügbar sein wird und zwingend eine Installation des Gateway erfordert, siehe dazu Technisches | ITC App/Rita Sicherheitskonzept.

Für Fälle, in denen z.B. Schmerz- oder Krankheitsaktivitäts-Einzelwerte in einer NRS (Numerical Rating Scale) abgefragt werden, kann unter (4) zwischen der Skala 0-10 oder 0-20 gewählt werden. In EMIL ist das variabel für jede Eingabe und die letzte Wahl wird beim nächsten Mal vorausgewählt. Bei RITA muss hier ein Wert für den Patienten vorgewählt werden, der zu seinen Eingabegewohnheiten bzw. den Anforderungen passt.

Neben der Grundkonfiguration ist es zwingend erforderlich, Benutzer für die Verwendung von  ITC-RITA zuzulassen.

Dazu gibt es folgende Rechte, die betreffenden Benutzern unter Administration|Benutzer über ihre Rollen zugeordnet werden müssen.

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1.Erlaubt, patientenbezogene Aufträge für lokale Tablets in der Einrichtung zu erstellen.

2.Erlaubt, patientenbezogene Remote-Aufträge zu erstellen, die per E-Mail in Form eines zeitbegrenzten Einmallinks und Angabe des Geburtsdatums ausgefüllt werden können. Diese Funktionalität erfordert zwingend den Einsatz des ITC-Gateway!

3.Erlaubt, Mitbehandler-Remote-Aufträge zu erstellen. Mitbehandler müssen entsprechend angelegt sein und sich per zwei Faktor Authentifizierung mit einem TOTP anmelden, um diese Aufträge abarbeiten zu können. Diese Funktionalität erfordert zwingend den Einsatz des ITC-Gateway!

TOTP ist ein Timed One Time Password, das immer nur 30 s gültig ist und aus einer Smartphone App abgelesen wird. Die App muss dabei benutzerspezifisch mit einem Startwert ausgestattet werden, der die Kette der Einmalkennworte initialisiert und individualisiert. Diesen Startwert können Sie zusammen mit einer Anleitung über den Button OTP QR-Code benutzerspezifisch erzeugen.

Damit ist RITA grundsätzlich serverseitig bereit für die Nutzung. Sie müssen nun Endgeräte einrichten.