config.ini-Referenz

<< Klicken Sie, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

Navigation:  Technisches >

config.ini-Referenz

Die Datei config.ini im Stammverzeichnis der Serverinstallation enthält die Einstellungen, die der EMIL-Server vor dem Zugriff auf die Datenbank braucht. Alle übrigen Einstellungen stehen in den Systemeinstellungen. Die Tabelle nennt die Schlüssel, die Sie als Administrator setzen oder kennen sollten; Einzelheiten stehen jeweils im verlinkten Topic.

Die Abschnittsnamen stehen in eckigen Klammern; Groß-/Kleinschreibung ist bei Abschnitten und Schlüsseln egal. Fehlt ein Schlüssel, gilt die Vorgabe. Die meisten Werte liest der Server nur beim Start: Nach einer Änderung starten Sie den Applikationsserver über den Dienst ITC Server Guard neu.

Schlüssel

Abschnitt

Vorgabe

Neustart nötig

Bedeutung / Details

HTTPSPORT

[NETWORK]

8443 (vom Setup auf den gewählten Port gesetzt)

ja

HTTPS-Port des Applikationsservers; siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

DBALIAS

[CONFIG]

default

ja

Alias der Datenbank im Firebird-Server; siehe Datensicherung

DBPW

[CONFIG]

leer (Standardkennwort)

ja

Datenbankkennwort, verschlüsselt abgelegt; siehe Datensicherung

MEDIAPATH

[CONFIG]

data\media im Serververzeichnis

ja

Ablageort der Medien, z. B. auf einem anderen Laufwerk; siehe Scans, Bilder und Dokumente verlegen (+)

BACKUPPATH

[CONFIG]

backup im Serververzeichnis

ja

Ablageort der Sicherungen; siehe Datensicherung

USETOTP

[CONFIG]

0

ja

1 = Anmeldung mit zweitem Faktor (TOTP); siehe Benutzerverwaltung

CUSTOMCERT

[CONFIG]

0

ja

1 = eigenes Server-Zertifikat statt des selbst erzeugten; siehe Nutzung eines Unternehmenszertifikats

CUSTOMCERTFILE

[CONFIG]

owncert.pem

ja

Zertifikatsdatei (volle Kette) im Ordner certs; siehe Nutzung eines Unternehmenszertifikats

CUSTOMKEYFILE

[CONFIG]

ownkey.pem

ja

Schlüsseldatei im Ordner certs; siehe Nutzung eines Unternehmenszertifikats

CERTCHECK

[CONFIG]

OFF

nein, wirkt bei der nächsten Anmeldung des Arbeitsplatzes

Kettenprüfung am Arbeitsplatz: OFF, CHECKONLY, STRICT; siehe Nutzung eines Unternehmenszertifikats

JWTSALT

[CONFIG]

wird vom Server erzeugt

– (nicht von Hand setzen)

Signaturschlüssel der Sitzungs-Token, täglich erneuert; siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

LASTSALTRENEWAL

[CONFIG]

wird vom Server geschrieben

–

Datum der letzten Erneuerung von JWTSALT; siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

OFFSETMINUTES

[CONFIG]

0

ja

Verschiebt die Tagesgrenze (in Minuten) für die tägliche Erneuerung von JWTSALT; siehe Architektur und Datenbank

UPDATESHAREDCLIENT

[CONFIG]

1

ja

0 = Server gleicht den Client im Serverordner (Shared Client) nicht mehr selbst mit seiner Version ab; siehe Shared Clients, Citrix, Terminalserver

CLIENTPATH

[CONFIG]

leer (Ordner client der Serverinstallation)

ja

Abweichender Ordner des Shared Clients für diesen Abgleich; siehe Shared Clients, Citrix, Terminalserver

SHAREDCLIENTBUDGET

[CONFIG]

180

ja

Zeitbudget in Sekunden für diesen Abgleich beim Serverstart; siehe Shared Clients, Citrix, Terminalserver

THROTTLEENABLED

[SECURITY]

1

ja

Anmelde-Drosselung ein/aus; siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

THROTTLEBASEMS

[SECURITY]

500

ja

Grundwartezeit nach dem ersten Fehlversuch (ms); siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

THROTTLEMAXMS

[SECURITY]

10000

ja

Höchste Wartezeit (ms); siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

THROTTLERESETSEC

[SECURITY]

900

ja

Ruhephase, nach der ein Zähler verfällt (s); siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

THROTTLEHARDLIMIT

[SECURITY]

5

ja

Fehlversuche bis zur sofortigen Abweisung mit HTTP 429; 0 = aus; siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

TRUSTEDPROXIES

[SECURITY]

127.0.0.1;::1

ja

Vertrauenswürdige Reverse-Proxy-Adressen; siehe Anmelde-Drosselung und Reverse Proxy

LEVEL

[LOGGING]

error

ja

Ausführlichkeit von server.log; siehe Logging

IMPORTLEVEL

[LOGGING]

info

ja

Ausführlichkeit von itcimport.log; siehe Logging

version

[server]

wird vom Update geschrieben

ja

Aktive Programmversion des Servers; siehe Wenn eine Aktualisierung fehlschlägt

updatedfrom

[server]

wird vom Update geschrieben

–

Version vor der letzten Aktualisierung; siehe Wenn eine Aktualisierung fehlschlägt

Hinweis: Weitere Einträge schreiben Setup und Server selbst, z. B. Erstinstallationswerte, Zeitstempel von Zertifikats- und Schlüsselerneuerung oder Zähler für den Shared-Client-Abgleich (Abschnitt [sharedclient]). Ändern Sie diese nicht von Hand. Sichern Sie die config.ini zusammen mit der Datenbank, siehe Datensicherung.