Mobile Fragebögen

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Mobile Fragebögen

RheMIT verfügt über eine Anbindung zu mobilen Fragebogensystemen, mit denen Patienten über Tablet-PCs Questionaires ausfüllen können. Hinweise zur einmaligen Einrichtung der Schnittstelle finden Sie am Ende dieses Abschnitts.

Um für einen Patienten Questionaires zu beauftragen, verwenden Sie bei geöffneter Patientenakte das Symbol Mobil (1) im Menüband Start.

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Über die Buttons (2) können Sie vorgegebene Bogensets für bestimmte Zielsetzungen mit einem Klick auswählen und darunter (3) ggf. noch anpassen bzw. ergänzen. Sie können auch direkt unter (3) eine eigene Auswahl treffen. Wenn Sie mit OK bestätigen, wird der Auftrag erzeugt und steht für die Mobilgeräte bereit. Je nach Bogensystem stehen verschiedene Bögen zur Verfüung.

Die weiteren Schritte werden auf dem Mobilgerät ausgeführt und sind systemabhängig. In RheMIT sind nach der Beauftragung keine weiteren manuellen Schritte erforderlich, da das Einlesen der Bögen im Hintergrund vom RheMIT-Server automatisch erledigt wird.

Sobald das Mobilgerät den Bogen zurückgeliefert hat, wird dieser im Hintergrund auf dem RheMIT-Server automatisch in die passende Patientenakte eingefügt und Scores werden berechnet, so dass diese Daten sofort beim Öffnen der Akte zur Verfügung stehen. Sie erkennen Daten, die über die Schnittstelle eingelesen wurden, im Audittrail durch den Schnittstellenbenutzer und die Zusatzangabe "vom Mobilgerät".

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Aktivieren und konfigurieren der Anbindung an mobile Questionaires.

Wählen Sie Administration (1) und anschließend Schnittstellen (2) im Menüband und fokussieren Sie den Reiter RheCORD/Scorecheck (3).

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RheMIT unterstützt die mobilen Bögen des RheCORD Systems und auch ältere Questionaire-Systeme, welche die seinerzeit von Roche im Rahmen des Scorecheck-Projekts entworfene CSV Schnittstelle nutzt. Bitte wenden Sie sich für die Einrichtung und Schulung an den jeweiligen Systemanbieter.

Einmalige Einrichtung der Schnittstelle zu RheCORD PRAX :

Die Kommunikation mit dem RheCORD PRAX System erfolgt verschlüsselt über das HTTPS-Protokoll. Zur Kommunikation ist der URL zur RheCORD-seitigen Schnittstelle erforderlich . Dieser wird unter (3), siehe in Abbildung unten, eingetragen. Es ist immer der komplette URL erforderlich, die Angabe einer Adresse oder eines Namens reicht nicht aus! RheMIT versucht bei jeder Änderung des URL, eine Dummy-Berechnung zu beauftragen und zeigt ein grünes Häkchen neben der URL Eingabezeile an, wenn die dafür nötige Kommunikation mit RheCORD über den eingegebenen URL funktioniert hat. Das grüne Häkchen zeigt so an, dass der URL korrekt ist.

Hier ein Beispiel: Der RheCORD Server ist unter 10.11.12.13 erreichbar und der Port ist auf 4434 festgelegt. Dann müssten Sie unter (3) folgenden URL eingeben:

https://10.11.12.13:4434/orderService/requestOrder

Wenn der RheCORD Server die Namensauflösung per WINS oder DNS bedient, also auch unter seinem Namen erreichbar ist, können Sie in RheMIT auch statt der IP Adresse auch den Namen verwenden. Hier ein weiteres Beispiel.

https://RheCORDServer:4434/orderService/requestOrder

Hinweis: Die genauen Daten wie IP-Adresse, Name und Port kann Ihnen nur die Person geben, die den RheCORD-Server eingerichtet hat. Wenn dennoch keine Verbindung aufgebaut wird, kann es nötig sein, den RheCORD Port in Firewalls zum Client zu öffnen, was auch Aufgabe Ihrer Infrastruktur/Netzwerkbetreuung ist.

 

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Unter (1) und (2) können Sie die zwei Schnittstellen zum RheCORD-System aktivieren.

Für die Bogenbeauftragung ist die korrekte Einstellung der Option (4) sehr wichtig, da sie bestimmt, über welches Merkmal Patienten in RheMIT mit denen in RheCORD verknüpft werden. Wenn Sie bereits aus Rheumadok-Zeiten Datenbestände in einem bestehenden RheCORD-System haben, sollten Sie hier die PVS-ID einstellen, da Rheumadok die Praxissystem-IDs 1:1 aus dem angebundenen Praxissystem übernommen hat. Bei einem Neustart können Sie eine beliebige Option verwenden, wobei die interne RheMIT-Nummer garantiert eindeutig ist und eine sichere Wahl für eine zuverlässige Verknüpfung ist. Diese Einstellung sollte nach Inbetriebnahme und Übertragung der ersten Bögen keinesfalls mehr geändert werden, da es sonst zu Fehlzuordnungen kommt.

Für die Scorenachberechnung in RheCORD ist die maximal tolerierte Abweichung (5) der Wert plus/minus Eins auf der letzten, in RheMIT eingestellten Nachkommastelle festgelegt.  Der Grund dafür ist, dass in Grenzfällen eine Rundung zwischen den zwei Systemen dort dieser Unterschied entstehen kann. Da die Schnittstelle zur Nachberechnung synchron ist, können Sie unter (6) festlegen, wie lange RheMIT maximal auf eine Antwort von RheCORD wartet. Diese Einstellung gilt auch für die Beauftragung und das Abholen von Bögen.

Wenn die Bogenschnittstelle zu RheCORD eingerichtet ist, erscheint beim nächsten Start die Option, RheCORD Bögen anzurufen unter Management, womit ausgefüllte, bereitstehende Bögen abgerufen werden können:

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Einmalige Einrichtung der Schnittstelle zu Scorecheck-kompatiblen Systemen:

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Die CSV-Schnittstelle wird über (7) aktiviert. Unter (8) wird der Übergabeordner zwischen Tabletsystem und RheMIT aus Sicht des Server (nicht des Clients!) eingegeben. Der gesamte Prozess läuft auf der Serverseite ab und erfordert neben der Beauftragung der Bögen keine weiteren manuellen Interaktionen.

Bitte beachten Sie, dass der unter (8) eingegebene Pfad unbedingt AUS SERVERSICHT erreichbar sein muss. Eine Prüfung, ob dieser Pfad com CLient aus erreichbar ist, reicht nicht aus!

Nach einer Testphase können Sie die Option (9) aktivieren, welche dann zukünftig bearbeitete Dateien aus dem Übergabeordner löscht.