Serverkomponente installieren

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Serverkomponente installieren

Im Mehrplatzbetrieb installieren Sie die Serverkomponente auf einem zentralen Rechner, den alle Arbeitsplätze über das Netzwerk erreichen. Für einen Einzelplatz installieren Sie die Serverkomponente direkt auf dem Arbeitsplatz; ein Arbeitsplatz wird immer mitinstalliert (siehe Installation).

Die Installation richtet zwei Dienste ein, den Firebird-Datenbankserver und den EMIL-Applikationsserver, und braucht deshalb immer Administratorrechte. Netzwerkvoraussetzungen siehe Systemanforderungen.

1.Starten Sie EMIL-Setup.exe direkt auf dem Server per Rechtsklick mit Als Administrator ausführen. Installieren Sie die Serverkomponente nicht über eine Dateifreigabe von einem Arbeitsplatz aus.

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2.Lesen und bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen und wählen Sie die Installationsart Server.

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3.Legen Sie den Kommunikationsport fest, über den Server und Arbeitsplätze verschlüsselt kommunizieren. Die Vorgabe ist 8443. Setup prüft, ob der Port auf dem Server bereits belegt ist; dann wählen Sie einen anderen, der von keinem anderen genutzten System verwendet wird. Der Port darf auf dem Weg zu den Arbeitsplätzen nicht durch Firewalls (z. B. im Kliniknetz) blockiert sein und keinesfalls durch eine Portfreigabe ins Internet geöffnet werden, siehe Netzwerk, DMZ und Firewall.

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4.Lassen Sie Setup in der Windows-Firewall des Servers eine Ausnahme für den gewählten Port anlegen. Sie ist nötig, damit die Arbeitsplätze auf den Server zugreifen können; Sie können sie auch später von Hand anlegen.

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5.Wählen Sie das bevorzugte Einheitensystem für Laborwerte; es hängt in der Regel vom Bundesland ab. Einzelne Werte können Sie später in EMIL auf die andere Einheit umstellen. Verwenden Sie gemischte Einheiten, wählen Sie hier die Einstellung, die am ehesten zutrifft.

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6.Legen Sie das Anfangskennwort fest. Es gilt für den Benutzer ADMIN und für die nach der Installation vorhandenen Beispielbenutzer. Notieren Sie dieses Kennwort!

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7.Wählen Sie das Installationsverzeichnis. Es muss auf einem lokalen Laufwerk liegen, nicht auf einer Netzwerkfreigabe, weil der Datenbankserver dort die Datenbank anlegt und physischen Plattenzugriff braucht.

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8.Prüfen Sie die Zusammenfassung und notieren Sie die Verbindungsangaben; Sie brauchen sie beim Einrichten der Arbeitsplätze. Setup zeigt in der Regel zwei Varianten an (im Bild gelb markiert): Servername mit Port und IP-Adresse mit Port. Funktioniert die Namensauflösung in Ihrem Netzwerk nicht, verwenden Sie die Variante mit der Adresse.

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9.Klicken Sie auf Installieren. Danach ist der EMIL-Server betriebsbereit. Mit dem mitinstallierten Client können Sie die Installation direkt testen.