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EMIL rundet berechnete Werte vor dem Speichern in der Akte auf die im Datendictionary eingestellte Stellenzahl. So passen Anzeige und gespeicherter Wert immer zusammen. Gerundet wird kaufmännisch, d. h. die genaue Mitte zwischen zwei Werten wird immer aufgerundet (kein symmetrisches Runden).
Laborwerte können als Grenzwerte vorliegen (z. B. CRP <5 mg/L). EMIL speichert alle Zahlenwerte intern als Bereiche (von-bis) und kann solche Werte daher speichern und verarbeiten:
•Ist nur eine Obergrenze bekannt, wird mit dem oberen Grenzwert abzüglich 0.01 gerechnet, im Beispiel mit 4.99 mg/L (bei <3 mg/dL mit 2.99 mg/dL). Der Score ist dann eine Art Höchstwert (Worst Case).
•Das gilt nur für Scores, die mit steigendem Wert ebenfalls steigen (die meisten bekannten Scores).
•Bei Grenzwerten ohne Obergrenze (z. B. CRP >8.0 mg/L) findet keine Berechnung statt; sie gelten wie eine fehlende bzw. ungültige Angabe.
Gehen Laborwerte in einen Score ein, verwendet EMIL den Messwert, der am dichtesten am jeweiligen Visit liegt, innerhalb der in den Systemeinstellungen festgelegten Labortoleranz (Vorgabe: ±14 Tage). Wird ein Laborwert eingetragen, der näher am Visit liegt, wird der Score mit diesem Wert neu berechnet.