Mitbehandelnde Ärzte (+)

<< Klicken Sie, um das Inhaltsverzeichnis anzuzeigen >>

Navigation:  Arbeiten mit RheMIT >

Mitbehandelnde Ärzte (+)

Das Plus-Modul fügt eine Verwaltung für mitbehandelnde Ärzte (2) hinzu, die als Adressaten in der Textverarbeitung verwendet werden können. Diese werden in den Stammdaten verwaltet. Über (1) können Sie Ärzte mit der Patientenakte verknüpfen bzw. die Verknüpfung lösen oder den Eintrag ändern

clip0379

Bitte beachten Sie, dass diese Liste als Basis für die Adressierung von Dokumenten verwendet wird und ohne Einträge Dokumente nur an den Patienten adressiert werden können.

Beim Hinzufügen erscheint die Liste der Mitbehandler, aus der Sie einen Eintrag auswählen können.

clip0380

Unter (1) können Sie ein Namensfragment eingeben, was zur Anzeige aller passenden Einträöge unter (2) führt, analog zum Öffnen einer Patientenakte. Über (3) können Sie die Rolle wählen, in der dieser Arzt dem Patienten zugeordnet wird. So kann es beispielsweise sein, dass ein hausärztlich tätiger Diabetologe dem Patienten als Allgemeinarzt zugeordnet ist.

Bitte beachten Sie, dass hier nur Verknüpfungen zwischen Ärzten und der Akte erzeugt werden. Änderungen an einem Mitbehandlereintrag wirken sich so automatisch auf alle Akten aus, in der eine Verknüpfung zu dem jeweiligen Mitbehandler vorhanden ist. So müssen Sie eine Adresskorrektur - beispielsweise bei Umzug eines Kollegen - nur einmal im System vornehmen.

Die Liste der Ärzte lässt sich verwalten. Über (4) können neue Einträge eingefügt werden, die dann auch anderen Patientenakten zugeordnet werden können. Änderung von Daten ist über (5) möglich und die Entfernung nicht benötigter Einträge kann über (6) geschehen.

Arztdaten ändern

clip0381

Jeder Eintrag kann verändert werden. Die dafür benötigten Daten entsprechen in der Struktur den Patientenstammdaten (1). Zu jedem Mitbehandler kann eine Vorgaberolle angegeben werden (2), mit der er bevorzugt hinzugefügt wird.

Die Felder Fax-Nummer und EMail sind für den Dokumentenversand wichtig, funktionieren allerdings nur zusammen mit einem konfigurierten FAX und sicherem Mail System (KIM).

Wenn ein KIM Provider vorhanden und unter den Systemeinstellungen im Bereich Netzwerk korrekt konfiguriert ist, können Sie die Adresse eines Mitbehandlers im Verzeichnisdienst des KIM Providers suchen. Dabei wird über Nachname und Stadt gesucht und eine Liste potentieller Kandidaten angezeigt, aus der Sie wählen und das Resultat in das EMail Feld übertragen können.

Der Mailversand in RheMIT kann grundsätzlich auch über unsichere Provider eingesetzt werden, denn KIM verwendet die selbe Technologie (SMTP und POP sowie LDAP). Daher unser dringender Hinweis:

Bitte sehen Sie unbedingt davon ab, einen nicht für den Versand von Patientendaten datenschutzrechtlich geprüften Mailprovider einzusetzen. Auch wenn eine verschlüsselte Verbindung zum Mailprovider Laien oft suggeriert, die Daten wären sicher, ist dies dadurch keinesfalls gewährleistet. Dies sichert nur die erste kurze Wegstrecke ab, etwa vergleichbar mit dem Weg zum nächsten Briefkasten. Alles danach ist nicht sicher, wenn das Dokument selbst nicht verschlüselt ist.

Sichere Systeme verschlüsseln sensible Systeme mit einem Ende zu Ende System und sichern so den gesamten Transportweg ab. Laut Spezifikation der Gematik ist dies bei KIM der Fall.