Laboraufträge erfassen

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Laboraufträge erfassen

Um im Serverbetrieb der Schnittstelle Labordaten sicher und automatisch Patienten zuzuordnen, müssen Laborauftragsnummern gescannt oder eingegeben werden. Dieser Modus kann in der Konfiguration der LDT Schnittstelle eingestellt werden. Danach steht im Menüband Start die Funktion Auftrag bei geöffneter Patientenakte zur Verfügung.

Einen zu Ihren Laboretiketten passenden Scanner können Sie über den ITC Service beziehen. Senden Sie dazu eine Anfrage mit zwei Abbildungen von Beispieletiketten an service@itc-ms.de.

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Die Zuordnung von Aufträgen geschieht immer zu der aktuell offenen Akte.

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Neue Auftragsnummern werden einfach in das Feld (1) eingescannt oder eingegeben und über den Button (2) in die Liste aufgenommen. Sobald diese Zuordnung da ist, werden eintreffende Laborwerte über diese Auftragsnummer zugeordnet.

Um Fehler zu korrigieren, können auch Werte aus der Liste (3) herausgenommen werden, in dem sie markiert und anschließend über den Button (4) beseitigt werden.

SIcherheitshalber lässt RheMIT keine doppelten Auftragsnummern zu. Versucht man, eine bereits bei einem Patienten eingetragene Nummer noch einmal einzutragen, wird dies abgelehnt:

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Hinweis zur automatischen OLD-Markierung:

Manche Labore bzw. Laborsysteme haben die seltsame Eigenschaft, Laborauftragsnummern nach einigen Jahren einfach wiederzuverwenden. Per LDT Spezifikation sind die Auftragsnummern als eindeutig definiert und es gibt eigentlich auch keinen Grund, sie nicht durch eine zweistellige Jahreskennung eindeutig über 100 Jahre zu machen. Doppelte Laborauftragsnummern würden notwendigerweise in RheMIT zu fatalen Fehlzuordnungen von Befunden führen, da alle eingetragenen Auftragsnummern zu Dokumentationszwecken unbegrenzt aufbewahrt werden.

Zur Beseitigung dieses Risikos werden Auftragsnummern von RheMIT automatisch mit dem Prefix 'OLD-' versehen, wenn die Zuordnung durchgeführt wurde oder ein ungenutzter Auftrag älter als 300 Tage wird. Durch das Prefix werden sie dann im Vergleich nicht mehr erkannt, sind aber weiterhin dokumentiert.

Dieser Vorgang geschieht automatisch einmal am Tag beim ersten Aufruf dieses Laborauftragsfensters.