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RheDAT kann Daten aus DocuMed.Rh importieren. Das Importmodul liest ein von den DocuMed.Rh-Betreibern auf Anfrage zur Verfügung gestelltes Zip-Archiv ein, in dem entsprechende Exporte der Dokumentation sowie der Stammdaten enthalten sind. Das Modul liest nur Daten ein, die in RheDAT eine Entsprechung haben und überschreibt keine vorhandenen Daten.
Bitte beachten Sie, dass durch die großen Architekturunterschiede zwischen DocuMed.Rh und RheDAT technisch kein 100% akkurater und vollständiger Import möglich ist. Sie müssen daher importierte Daten kritisch prüfen und gegebenenfalls manuell ergänzen bzw. korrigieren, bevor Sie damit weiterarbeiten.
Der Import versucht, bereits manuell eingegebene Patienten im RheDAT Datenbestand anhand der sonstigen Identifikation oder Vorname, Nachname und Geburtsdatum zu erkennen, da die Kollisionswahrscheinlichkeit bei einem begrenzten Patientenkollektiv einer Einrichtung extrem gering ist. So werden Dubletten vermieden.
Der Import wird über (1) gestartet und ermöglicht die Auswahl eines DocuMed.Rh-Archivs, das dann auf den RheDAT Server hochgeladen wird und dort im Hintergrund verarbeitet wird. Über (2) wird der Fortschritt angezeigt. Der Importdialog kann bei laufendem Import auch geschlossen und der RheDAT-Arbeitsplatz sogar beendet werden, da der gesamte Prozess nach dem Start ausschließlich auf Ihrem RheDAT-Server läuft.
Normalerweise werden bei bereits vorhandenen Patientenakten die Stammdaten nur dann ergänzt, wenn diese aktuell leer sind (dies gilt pro Feld, z.B. Telefonnummer). Mit der Option (4) werden vorhandene Daten auch mit denen aus DocuMed.Rh überschrieben.
Ebenso erkennt RheDAT, ob vorhandene Items durch einen DocuMed.Rh Import eingelesen wurden oder händisch eingegeben wurden und tastet manuell eingegebene oder angepasste Questionnaires nicht an. Auch das können Sie ausschalten, in dem Sie die Option (5) aktivieren. Dann werden vorhandene Items mit denen aus dem Import immer überschrieben.
Wie werden Daten übernommen?
Die Datenstrukturen von RheDAT und DocuMed.Rh unterscheiden sich erheblich, daher ist eine 1:1 Datenübernahme nicht möglich. Vielmehr müssen die Daten aus DocuMed.Rh in die RheDAT Strukturen überführt werden. Bei Questionnaires ist dies durch die feste Struktur relativ unproblematisch, anderen Strukturen erfordern teilweise ein Mapping auf die strengen Strukturen in RheDAT. Die Übernahme erfolgt bei Verlaufsdaten zum Eintragdatum, RheDAT erzeugt für jedes gefundene Datum einen Visit.
Wenn zu einem Zeitpunkt mehrere Angaben zur gleichen Information vorliegen, wird nur die erste gefundene Angabe übernommen, alle weiteren werden ignoriert. Dies ist z.B. bei CRP und BSG der Fall, die sowohl im DocuMed.Rh-Labor-Export vorkommen und auch im DocuMed.Rh-DAS Export vorhanden sind. Wir behandeln die Daten aus de DAS Export priorisiert, damit die berechneten Scores übereinstimmen.
Es kann zu Abweichungen der Scores kommen, da RheDAT alle Scores etc. neu berechnet, sollte in DocuMed.Rh eine andere Berechnungsformel zur Anwendung kommen.
Übernommene Questionnaires
•BASDAI
•BASFI
•BASMI
•BVAS
•Gelenke (aus DAS)
•DLQI
•ECLAM
•EQ5D
•FFbH
•HAQ
•PASI
•RADAI
•SLEDAI
Weitere übernommene Daten
•Name, Vorname, Adresse, Geschlecht, Geburtsdatum
•Dauerdiagnose in Dauerdiagnosen (da keine ICD10 Kodierung)
•DMards, Biologika und Glukokortikoide (letztere in Sontige Medikation, da strukturell nicht im RheDAT Glikokortikoide-Dialog sauber abbildbar)
•Kerndoku 2019 Daten, die in RheDAT Entsprechung haben, aufgeteilt in die neue Struktur Fest und Verlauf
•Laborwerte, die in RheDAT Entsprechung haben. Dabei bevorzugt Daten aus dem DAS Export
•Aktivität und Gesundheitszustand, auch hier bevorzugt Daten aus dem DAS Export