GDT Praxissystemschnittstelle

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GDT Praxissystemschnittstelle

Die GDT Praxissystemschnittstelle ist auf RheMIT-Seite konfigurationsfrei und wird nur auf Praxissystemseite konfiguriert. Sie erlaubt den Aufruf von RheMIT als Subsystem des Praxissystems (analog zu einem Gerät) und kann auch Daten aus einem Visit in die Praxissystemakte zurückliefern.

Um die GDT Schnittstelle zu verwenden, müssen Sie im Praxissystem einen GDT Aufruf für RheMIT einstellen.  Detaillierte Informationen und bebilderte Anleitungen für viele Praxissysteme finden Sie unter service.itc-ms.de, manuell über das Stichwort "Praxissystem" oder den Namen Ihres Praxissystems. Dieser Bereich wird permanent erweitert und aktualisiert. Am Ende dieses Kapitels finden Sie zusätzlich eine gundsätzliche, nicht PVS spezifische Kurzanleitung

Wichtige Hinweise vorab:

Stellen Sie sicher, dass aus dem Praxissystem nur die wirkliche Patientennummer übergeben wird und diese nicht z.B. durch eine Arbeitsplatznummer oder Benutzer-ID ergänzt wird. Dies ist bei manchen Praxissystemen sogar Vorgabezustand, kann aber immer dort korrekt eingestellt werden.

Wenn z.B. Versichertendaten bei der Übergabe fehlen, liegt dies nicht an RheMIT , sondern muss auf Seite des  Praxissystems angepasst werden, damit dieses die Daten liefert. RheMIT kann nur verarbeiten, was das Praxissystem liefert.

Weitergehende Hilfestellung findet sich im Artikel Praxissystem-Anbindung im ITC Serviceportal (service.itc-ms.de), dort finden sich auch bebilderte Anleitungen für eine ständig wachsende Anzahl Praxissysteme.

Das Praxissystem ruft RheMIT über ein Kürzel oder einen Button im Praxissystem auf (abhängig von den Möglichkeiten des Praxissystems ab) und übergibt einen Datensatz mit Patientendaten des aktuell im Praxissystem aufgeschlagenen Patienten. RheMIT öffnet sich und legt den Patienten an, wenn dieser noch nicht bekannt ist oder öffnet eine vorhandene Akte. Für die Identifikation des Patienten gegenüber dem Praxissystem führt RheMIT auf der Stammdatenseite die Identnummer aus dem Praxissystem als PVS-ID (diese ist nicht identisch mit der internen RheMIT-ID):

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Über die PVS-ID erfolgt die Verknüpfung. Sie wird bei Anlage der Patientenakte über die GDT Schnittstelle automatisch mit den Stammdaten übernommen.

GDT Rücklieferung ins Praxissystem

Die RheMIT GDT Schnittstelle ist bidirektional und kann Befunddaten wieder ins Praxissystem zurückliefern, wenn der GDT Aufruf aus dem Praxissystem entsprechend konfiguriert wurde. Wenn ein Patient in RheMIT über das Praxisverwaltungssystem aufgerufen wurde, können Daten dorthin direkt zurückgeliefert werden. Die gleiche Funktion ermöglicht auch, Daten über die Windows Zwischenablage dorthin zu bringen, wenn ein solcher GDT Aufruf mit Rückgabe nicht eingerichtet werden kann.

Als Vorgabe liefert RheMIT Daten nach GDT Standard in der Kategorie ALLG00 zurück. Sie können diesen Wert überschreiben und eine eigene Kategorie vergeben, wenn Ihr Praxissystem kein Mapping von ALLG00 auf die gewünschte Kategorie in der Akte erlaubt. Dies erfolgt unter Administration|Schnittstellen auf dem BDT/GDT Reiter:

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Kurzanleitung Konfiguration der GDT Schnittstelle im PVS

Seitens RheMIT ist die GDT Schnittstelle konfigurationsfrei. Auf der PVS-Seite ist die Vorgehensweise diese:

1. Ermitteln Sie, wo der RheMIT-Client auf dem Arbeitsplatz installiert ist.

Unter Administration|Datenbank finden Sie den Installationsordner des Clients.

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2. Richten Sie die GDT Schnittstelle im Praxissystem ein

Diese Einrichtung ist in jedem Praxissystem unterschiedlich ausgeprägt und muss bei manchen Herstellern auch kostenpfichtig hinzugebucht werden.

Wichtig sind folgende Eckparameter für den GDT Aufruf:

Aufzurufende Programmdatei: client.exe (mit komplettem Pfad wie zuvor ermittelt)

Die GDT Übergabedatei sollte entweder an einem Arbeitsplatz/Benutzerspezifischen Ort abgelegt werden oder einen  Arbeitsplatz/Benutzerspezifischen Namen haben. Er ist ansonsten frei wählbar.

Parameter: gdt=<übergabedatei>, wenn z.B. als Übergabedatei w:\gdt\pat.gdt gewählt wurde, wäre der Parameter gdt=w:\gdt\pat.gdt.

Typ muss Textdatei in ASCII oder Windows ANSI sein. Bitte achten Sie bei der Erstellung von Vorlagen (z.B. in ISYNET) darauf, diese in dem Zeichensatz zu erstellen, den das Praxissystem schreibt, da es sonst zu ungültigen Mischkonstrukten (z.B: UTF8-BOM und ANSI) kommen kann, die von RheMIT als unlesbar abgelehnt werden.

Wenn eine Rückgabe aus RheMIT an das Praxissystem gewünscht ist, geben Sie als zweiten Parameter die erwartete Rücklieferungsdatei so an: gdtreturn=<rückdatei>.

 

Sonderoption GDT Spezial

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Die Spezialkonfiguration deckt Fälle ab, in denen ein Aufruf von RheMIT mit Kommandozeilenparametern nicht möglich ist. Dies ist z.B. beim Betrieb unter OSX auf Apple der Fall, wenn Praxissysteme RheMIT über den Namen aufrufen.

In dieser Konfiguration wird beim Start von RheMIT die angegebene Übergabedatei eingelesen und die Rückgabe an das PVS erfolgt in die angegebene Rückgabedatei. Dies wird z.B. im Zusammenspiel zwischen RheMIT und dem Apple PVS Tomedo eingesetzt.