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Der DMP-Prozess ist dokumentorientiert: DMP-Dokumente dürfen erst nach erfolgreicher Prüfung mit den Prüfmodulen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Verschlüsselung mit dem KBV-Kryptomodul bei den Datenstellen eingereicht werden. Daten werden nicht automatisch aus einer Quelldatenbank gespeist, sondern nur nach ausdrücklicher Bestätigung in die Dokumente übernommen. Die folgende Abbildung zeigt den Ablauf.

1.Anlegen: Pro Quartal und Patient wird für jede Indikation ein DMP-Dokument erstellt. Gemeinsame Parameter wie Stammdaten, Größe, Gewicht und Blutdruck erfassen Sie bei multimorbiden Patienten nur einmal, mehrere Dokumente werden in einer Maske gemeinsam ausgefüllt.
2.Daten übernehmen: Aus einer Quelldatenbank (z. B. DPV der Uni Ulm oder einem Praxisinformationssystem) und aus dem Vorbogen können Sie Daten übernehmen; die Übernahme bestätigen Sie in Gruppen oder einzeln.
3.Prüfen: Die Vollständigkeit können Sie während der Eingabe jederzeit prüfen. Ist die Dokumentation vollständig, wird sie mit den offiziellen KBV-Prüfmodulen geprüft.
4.Freigeben: Nur nach bestandener Prüfung können Sie das Dokument für den Export freigeben. Es wird dann gesperrt und kann nicht mehr verändert werden.
5.Exportieren und archivieren: Beim nächsten Export für das Quartal werden die freigegebenen Dokumente zusammengefasst und mit dem KBV-Kryptomodul asymmetrisch verschlüsselt. Nur die Datenstelle kann sie entschlüsseln, deshalb ist auch ein Versand per Mail möglich. Danach sind die Dokumente archiviert und nur noch einsehbar. Exporte werden aufgehoben und können wiederholt werden, falls einer die Datenstelle nicht erreicht.
Die folgenden Abschnitte beschreiben die einzelnen Schritte.