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Öffnen Sie eine Akte, die gerade an einem anderen Arbeitsplatz in Bearbeitung ist, erhalten Sie eine schreibgeschützte Kopie mit dem Stand zum Zeitpunkt des Öffnens. So können Sie etwas nachschauen, ohne die Bearbeitung am anderen Arbeitsplatz zu stören.

Ist der aktuelle Bereich schreibgeschützt, erscheint an dieser Stelle ein Schlosssymbol. Es erscheint bei einer gesperrten Akte in allen Bereichen, aber auch bei Funktionen, die durch eine abgelaufene Lizenz gesperrt sind, und bei Elementen, die aus anderen Gründen schreibgeschützt sind.

Weil die Daten in der Datenbank sich durch die Bearbeitung am anderen Arbeitsplatz inzwischen geändert haben können, geben Berichte und Ausdrucke aus einer gesperrten Akte nicht unbedingt den aktuellen Datenbankstand wieder. Solche Ausdrucke enthalten deshalb in der Fußzeile sekundengenau, wann die Akte geöffnet wurde (1). Der ebenfalls angegebene Druckzeitpunkt (2) ist für den Datenstand in diesem Fall nicht maßgeblich. Abweichungen zwischen Ausdruck und Datenbank lassen sich so anhand der Fußzeile und der Änderungshistorie nachvollziehen.

Die Mehrbenutzersperre kann in den Systemeinstellungen abgeschaltet werden. Weil EMIL nur geänderte Items in die Datenbank schreibt, kann dann parallel an einer Akte gearbeitet werden. Ohne Sperre besteht aber immer das Risiko, dass Sie sich gegenseitig Daten überschreiben, vor allem bei Stammdaten und Studieneinschreibung. Überschriebene Items sind im Audit-Trail nachvollziehbar.